Kommunikation ist…
Mediation Schlichtung
 
Während bei einer Moderation lediglich die begleitende Gesprächsführung mit offenem Ergebnisende übernommen wird, handelt es sich bei dem Grundprinzip der Mediation darum, Vereinbarungen nach vorausgehenden Konflikten zu etablieren. Die Prinzipien der Mediation bzw. Streitschlichtung sind an vielen Stellen näher beschrieben worden (eine sehr kurze, jedoch ebenso präzise und zudem noch neutrale Beschreibung findet sich bei Stiftung Warentest im Heft 6/2007 S. 12 ff).

Mediation zielt darauf ab, dass die Gegner mit Kompromissen zufrieden sind. Das Grundphänomen für die Intensität von Konflikten besteht darin, dass sich häufig alle Beteiligten als Verlierer fühlen und somit massiv gegeneinander kämpfen. Was nach den Prinzipien mathematischer Logik unmöglich ist (es können nicht alle gleichzeitig verlieren), stellt sich im Sektor der Psycho-Logik als durchaus real dar (es können sich sehr wohl alle als Verlierer fühlen).
Ziel ist es nun, dass aus den vermeintlichen Verlierern sich gegenseitig respektierende Personen/Unternehmen werden. Dies ist möglich, wenn auf beiden Seiten Nachteile reduziert werden. Es soll eine sog. „Win-Win-Situation“ hergestellt werden, bei der alle zu ihrem Recht kommen: schwer, aber oft möglich.

Droht gar eine juristische Auseinandersetzung, liegen die Vorteile einer gelungenen Mediation sowohl in ihrer gegenüber Gerichts- verfahren deutlich schnelleren Bearbeitungszeit als auch in einer verbesserten Tragfähigkeit einmal eingegangener Vereinbarungen. Zudem ist sie in der Regel kostengünstiger.
Ein Gerichtsbeschluss wird dagegen vom unterlegenen Konfliktpartner häufig nicht als Abschluss einer Kontroverse akzeptiert. Es folgen weitere Verhandlungen, die sich über Jahre hinziehen können. Je nach Sachlage muss die eine oder andere Firma während dessen bereits Insolvenz anmelden.
Für die Wirtschaftsmediation gilt zudem: ist eine der Streitparteien nicht zu Absprachen bereit, verbleibt immer noch der Gang in die ordentliche Gerichtsbarkeit. Diese potenzielle Alternative lässt in der Regel mehr Offenheit für vor- und außergerichtliche Klärungen zu.
Mediative Tätigkeiten sind auch noch parallel zum gerichtlichen Verfahren möglich. Sie ergeben sich häufiger dann, wenn richterliche Entscheidungen bereits angedeutet werden und eine Mediation darauf hin den größeren Erfolg vermuten lässt.

Hauptargumente für eine Mediation sind zusammen gefasst die erhöhte Stabilität einer gemeinsamen Verabredung, die Schnelligkeit einer Lösung und ebenso die Kostenfrage. Dies gilt ebenso für Unternehmensstreitigkeiten wie für den privaten Sektor.
Probleme lassen sich häufig mit dem Einsatz von Mediation still und leise bearbeiten. Konstruktiv gelöst verbleibt ggf. sogar ein schwieriger Mitarbeiter, dessen Leistungspotenzial unbestritten ist, produktiv am Arbeitsplatz.

Wenn Ihnen eine Mediation weiterhelfen könnte...
 

Ein Merkblatt zur betrieblichen Mediation gibt weitere Informationen und kann auch beiden Parteien vorab zugesandt werden.

Merkblatt zur betrieblichen Mediation
 
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