Kommunikation ist…
Moderation von Krisen- und Dissensgesprächen
 
Reichen die eigenen Kompetenzen nicht aus, sei es weil ein Konflikt, möglicherweise langjährig virulent, schon allzu festgefahren ist oder eine der Konfliktparteien sinnvolle Regeln für einen verbindenden Streit bzw. eine Schlichtung nicht einhalten will oder kann, wird häufig eine verstärkte Fachlichkeit benötigt. Erst mit einem neutralen Konfliktmanager von außen wird es gegen massive Widerstände möglich, doch noch zu einer einvernehmlichen Regelung zu kommen oder zumindest eine Basis für weitere eigene Versuche zu schaffen.

Komm-Power stellt in Fällen besonders verhärteter Positionen einen Moderator. Dieser erläutert zunächst das für eine erfolgversprechende Schlichtung notwendige Regelwerk. Können sich die Streitparteien auf die Regularien einlassen, wird ein Vertrag darüber zwischen den beteiligten Parteien sowie dem Moderator geschlossen, der dann die Grundlage für das Krisen- oder Dissensgespräch bildet. Die Vereinbarung wird bei Meinungsverschiedenheiten über das Prozedere zur Klärung herangezogen und ggf. auch einvernehmlich im Sinne einer erfolgreichen Zielführung von allen geändert.

Im Prinzip lassen sich vier Typen von Konflikt und zugehöriger Streitschlichtung polar darstellen:



Die eine Ebene ist der Konflikt mit einem externen Partner, z.B. bei Meinungsverschiedenheiten über Vertragsbedingungen oder die Bearbeitung von Aufträgen und damit zusammenhängenden Leistungen, häufig z.B. wenn eine Auftragsausführung mit Mängeln behaftet ist, Überarbeitungen erwartet aber abgelehnt werden oder über Garantien und ihren Umfang gestritten wird.

Die andere Schiene bewegt sich auf dem innerbetrieblichen Sektor. Hier ergibt sich partiell ein Schlichtungsbedarf auf ein und derselben Ebene, z.B. innerhalb von Vorständen, zwischen Vorständen und ihren Aufsichtsräten oder auch, wenn ganze Abteilungen kontrovers um Akzeptanz und Vorrang kämpfen und sich damit im Hinblick auf übergeordnete Ziele gegenseitig blockieren.
Zwar immer noch intern, aber mit einer anderen Ausrichtung geht es bei Konflikten zwischen unterschiedlichen Hierarchieebenen, sei es ein Generalkonflikt zwischen Beschäftigten und Firmen- bzw. Betriebsleitungen oder aber auch um Konflikte zwischen MitarbeiterInnen und ihren Vorgesetzten.

Grundproblem ist in allen beschriebenen Fällen ein drohender oder bereits eingetretener Verlust an Effizienz. Auch das individuelle Wohlbefinden, eine Grundvoraussetzung für Arbeitsmotivation kann leiden. Mit den Belastungen ist somit eine Renditereduktion verbunden samt der daraus für das jeweilige Unternehmen resultierenden Belastungen, Einschränkungen oder Entwicklungs- begrenzungen.

Wenn Komm-Power in diesen Problemfeldern Angebote macht, dann geht es in der Regel darum, möglichst frühzeitig sich anbahnende Spannungen zu bearbeiten. Im besten Fall können die Konfliktparteien sie mit moderativer Unterstützung lösen oder zumindest einen sinnvollerweise vertraglich niedergelegten Modus Vivendi erarbeiten. Wie dies konkret aussieht, kann nur der Einzelfall zeigen, wenn man in ersten kleinen Schritten das Entgegenkommen zum Kompromiss ergründet und dann verstärkt.

Benötigen Sie für problematische Gespräche eine Moderation / Gesprächsführung?


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