Kommunikation ist…
Scheidungs- und Trennungsmediation
 
Es lässt sich nicht immer vermeiden. Und manchmal sind sie sogar heilsam: Trennung und Scheidung. Es gibt vielfältige Gründe dafür, dass es u.U. nach Jahren des Miteinanders zur Trennung kommt.
Dann stellt sich in der Regel die Frage nach den Modalitäten des Auseinandergehens. Die Bandbreite reicht dabei bekanntlich vom einvernehmlichen Ende mit Absprachen und einer unproblematischen Teilung des Vermögens bis hin zu vehementen Ausein- andersetzungen. Langwierige Konflikte unter Einbeziehung von Anwälten und Gerichten sind allgemein bekannt. Da kommen durchaus veritable Summen für die professionell tätigen VertreterInnen der Parteien zusammen. Ob juristisch geprägte Verfahren tatsächlich bereits Existenzen materiell zu Grunde gerichtet haben, mag man offen lassen. Unstrittig bleibt jedoch, dass gerade bei größeren Vermögen wesentliche Anteile für eine anwaltliche Vertretung verloren gehen können.

Besonders kritisch wirkt sich eine harte Auseinandersetzung im Zusammenhang mit Kindern aus. Beim Sorgerecht bleibt häufiger das Kindeswohl außer acht. Kinder werden als Mittel zum Zweck benutzt, um dem anderen durch Kindesentzug Schmerzen für tatsächlich oder vermeintlich erlittene Schädigungen wie Betrug, Unterdrückung, Ausbeutung, Vernachlässigung usw., usw. zuzufügen.

Eine Mediation setzt auf einen Ausgleich der Parteien. Oft handelt es sich dabei um einen schwierigen Annäherungsprozess vor allem zu Beginn mit manchmal grotesken Zügen. Sie werden in Kauf genommen, wenn dadurch ein Fortschritt zu erreichen ist.
[Bei Komm-Power erinnern wir uns exemplarisch an ein zutiefst zerstrittenes Paar, das nach langen Vorarbeiten bei einem ersten gleichzeitigen Kontakt in zwei verschiedenen, jedoch verbundenen Räumen saß. Weil man sich nicht mehr sehen konnte, wurde dieses Setting mit dem Mediatoren-Paar im Türrahmen ausgehandelt. So sprach man miteinander, ohne sich tatsächlich sichtbar zu begegnen].

Neben dem Vorteil des Kostenfaktors sprechen noch andere Argumente für eine Mediation. Mediativ gewonnene Absprachen sind in der Regel stabiler als solche, die von einem Richter fix gesetzt werden. Die Streitpartner bestimmen ganz und gar selber, ob sie und wie sie eine gemeinsame Lösung formulieren. Der Mediator hilft auf diesem Weg. Er bestimmt nicht und er nötigt auch niemanden, wie u.U. ein Richter, der daran interessiert ist, ein Verfahren rasch zu Ende zu führen.
Ein anderes wesentliches Argument für eine Mediation besteht in den Auswirkungen auf die familiäre und persönliche Umgebung. Speziell für minderjährige Kinder wirkt eine Einigung erheblich entlastend, wenn Eltern zumindest in Grundzügen -wieder- miteinander umgehen können. Auch wenn die Erwachsenen glauben, ihre Konflikte vor den Kindern verbergen zu können, frei nach dem Motto: „Wir streiten uns nur, wenn die Kinder nicht dabei sind.“, berichten meist die Kinder zuerst von den angeblich unsichtbaren Spannungen.
Es spricht also Vieles für den Versuch einer Mediation. Ein juristisches Vorgehen für den Fall eines Misslingens bleibt dabei unbenommen.

Einigungen können vertraglich festgelegt, juristisch überprüft und dann beglaubigt werden.

Möchten Sie den Versuch einer Mediation starten? Ein Merkblatt zur Mediation gibt weitere Informationen und kann vorab zugesandt werden.
 

Möchten Sie den Versuch einer Mediation starten?
Ein Merkblatt zur familiären / privaten Mediation gibt weitere Informationen und kann auch beiden Parteien vorab zugesandt werden.

Merkblatt zur familiären / privaten Mediation
 
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